Sonntag, 17. April 2011

HTC überholt Nokia beim Marktwert


Plus 33 Prozent gegenüber minus 20 Prozent sprechen eine klare Sprache: Android

Wenngleich Nokia noch immer nicht allzu viel davon zu halten scheint, als Handyhersteller auf Googles offene Plattform Android zu setzen, ist die Rechnung für die Konkurrenz sehr wohl aufgegangen. Der taiwanische Anbieter HTC konnte vom enormen Wachstum des Systems profitieren undverzeichnete neben rosigen Absatzzahlen auch einen 33-prozentigen Anstieg seines Börsenmarktwerts auf 33,8 Milliarden US-Dollar. In der gleichen Zeit musste Nokia einen Einbruch von rund 20 Prozent auf 33,6 Mrd. Dollar verzeichnen.
Aufs richtige Pferd gesetzt
Aktienbasierte Marktwerte lassen zwar nur bedingt direkte Vergleiche zwischen Unternehmen zu, allerdings unterstreichen die Veränderungen den Trend in der Mobilfunkbranche. Das Marktforschungsunternehmen Gartnerprognostizierte jüngst, dass sich Android in den kommenden Jahren mit knapp 50 Prozent Verbreitung zur dominierenden Plattform am Markt entwickeln werde. Comeback-Chancen werden Nokia mit dem Umschwung auf Windows Phone aber dennoch zugeschrieben. 

Android-Kraftpaket HTC Sensation im ersten Test


Schnelles Gingerbread-Smartphone mit hochwertigem Gehäuse - Film-Service startet im Juni mit 600 Titeln

Das Sensation ist der jüngste Android-Wurf des taiwanesischen Smartphone-Herstellers HTC. Es folgt mit seinem pompösen Namen einer Reihe populärer High-End-Smartphones wie der Desire-Reihe oder dem Incredible. Hat das Unternehmen auf dem Mobile World Congress in Barcelona der Konkurrenz noch den Vortritt bei der neuen Dual-Core-Klasse gelassen, zieht HTC mit dem Sensation nun nach. Als "Multimedia-Superphone" will der Konzern das Modell auf den Markt bringen. Der WebStandard konnte in London einen ersten Blick auf das neue Android-Flaggschiff werfen.
1,2 GHz Dual-Core-Chip
In punkto Ausstattung steht das Sensation mit Geräten wie dem Samsung Galaxy S II an der Spitze aktueller Android-Smartphones. Angetrieben wird es von einem 1,2 GHz schnellen Snapdragon Dual-Core Prozessor und 768 MB Arbeitsspeicher. Den internen Speichere hat HTC mit 1GB groß genug für jene Apps bemessen, die noch nicht auf die SD-Karte ausgelagert werden können. Im kurzen Hands-on fühlt sich das Gerät sehr schnell an. Anwendungen starten unmittelbar, Websites bauen sich schnell auf der Wechsel zwischen den Homescreens erfolgt ohne Ruckeln.
Hochauflösendes Display
Beim Super LCD hat HTC gegenüber früheren Modellen die Auflösung hochgeschraubt. Das 4,3 Zoll große Display stellt 960 x 540 Pixel dar, liegt dabei aber noch immer hinter den 960 x 640 Pixel des iPhone 4, das mit 3,5 Zoll auch eine kleinere Diagonale aufweist. Allerdings sind auch beim HTC Sensation einzelne Pixel praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Im direkten Vergleich zum iPhone 4 ist kleine Schrift zwar gut leserlich, aber nicht ganz so scharf. Die Lesbarkeit des Super LCD bei Sonneneinstrahlung konnte nicht ausprobiert werden.
8-Megapixel-Kamera für Full HD-Videos
Neben einer 1,2-Megapixel-Kamera auf der Frontseite besitzt das Sensation eine 8-Megpixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz auf der Rückseite. Kameras mit dieser Auflösung hat HTC zwar schon früher verbaut (beim Desire HD), mit dem Sensation lassen sich nun jedoch auch Videos mit Full HD-Auflösung (1080p) aufnehmen, die über HDMI out auf einen HD-Fernseher ausgegeben werden können. Mit einem neuen Trimmer-Tool können die Kurzfilme direkt am Gerät zurechtgestutzt werden. Anfangs- und Endpunkt können über zwei Schieberegler unkompliziert festgelegt werden, ähnlich wie bei der Textauswahl. Die Kamera löst bei Fotos zudem nun schneller aus. Ob sich die Bildqualität gegenüber anderen HTC-Modellen verbessert hat, konnte aufgrund des begrenzten Testrahmens nicht überprüft werden.
Hochwertiges Gehäuse
Gelungen ist das Design des Geräts mit einem Unibody aus Aluminium, der sich sehr hochwertig und stabil anfühlt. Trotz Abmessungen von 126,1 x 65,4x 11,3 mm wiegt das Sensation nur 148 Gramm. Ein durchdachtes Detail: das Display aus Gorilla-Glas ist an den Kanten zum Rahmen hin leicht abgeflacht. Dadurch soll es besser geschützt sein, wenn es auf der Frontseite liegt. Das Gehäuse ist zwar hochwertig und durchaus attraktiv, sticht in HTCs typischen Unibody-Look in verschiedenen Grautönen jedoch nicht mehr wirklich hervor. Samsung hat mit dem Nexus S oder auch dem Galaxy S II mutigere Wege beschritten.
Gingerbread mit Sense 3.0
Als Betriebssystem kommt wie auch beim Desire S oder dem Wildfire S Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz. Wie immer verbirgt sich das eigentliche Android-Interface allerdings unter einer eigenen Oberfläche von HTC. Das Sensation ist das erste HTC-Smartphone mit dem neuen Sense 3.0. Hier hat der Konzern bei den optischen Effekten einen Gang hochgeschaltet. So wurde unter anderem das Wetter-Widget mit neuen Special Effects aufpoliert.
Neuer Sperrbildschirm
Als erstes springt der neuen Lockscreen ins Auge, auf dem nun häufig genutzte Anwendungen zwischengeparkt werden, um sie beim Einschalten des Displays direkt aufrufen zu können. Allzu schnell kommt man damit allerdings nicht ans Ziel (sprich zu der gewünschten App), da man die Apps am Sperrbildschirm erst in einen Ring am unteren Displayrand ziehen muss. Schiebt man den Ring nach oben, kommt man zum normalen Homescreen. Auf dem neuen Lockscreen können zudem Infos wie Aktienkurse, Facebook-Status-Updates oder Fotos aus dem Album angezeigt werden.
Zu viel Sense?
Die Neuerungen von Sense 3.0 sind auf den ersten Blick zwar beeindruckend und stellen vor allem die Performance des Geräts unter Beweis. Auf Dauer laufen die 3D-Effekte, Animationen und Sounds jedoch Gefahr, als überflüssig und nervend aufzufallen. Bei HTC sieht man Sense als wichtigstes Abgrenzungsmerkmal von der Armee an Android-Phones am Markt. Dass Android-Updates durch die tiefe Integration von Sense in das System länger in der Warteschleifen hängen bleiben, befürchtet der Hersteller nicht. HTC würde seine Android-Geräte immerhin schneller als manch anderer Handybauer aktualisieren, heißt es. "Schneller als andere" bedeutet bei einigen bereits länger am Markt erhältlichen Geräten allerdings immer noch mehrere Monate nach dem Release einer neuen Android-Version.
iTunes-Konkurrenz
Neben Sense versucht der Hersteller Nutzer auch mit dem neuen Filmservice HTC Watch zu überzeugen. Der Dienst wurde bereits im Februar in Barcelona mit dem Tablet Flyer präsentiert und wird nun auf das Sensation als erstes Smartphone ausgeweitet. In Österreich startet Watch im Juni mit anfangs etwa 600 Filmen. Das Unternehmen will das Angebot schnell ausbauen und befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen mit großen Filmstudios. Zu den Preisen der Filme ist noch nichts bekannt. Wie bei Apples iTunes können sie entweder gekauft oder für 48 Stunden ausgeliehen werden. Wer einen Film kauft, erwirbt damit allerdings nicht das Recht, ihn auf jedem beliebigen Gerät ansehen zu können. Die Wiedergabe der Watch-Filme ist auf maximal fünf HTC-Geräte beschränkt. Eventuell soll Watch in Zukunft auch auf anderen Geräten laufen, HTC wollte sich hier jedoch nicht festlegen.
Fazit
Um ein aussagekräftiges Urteil über die Performance und die Laufzeiten des 1520 mAh-Akkus treffen zu können, bedarf es einer längeren Beobachtung. Das Sensation reiht sich dem ersten Kurztest zu urteilen jedoch nahtlos in die Serie guter Android-Smartphones von HTC, bzw. führt das Portfolio des Herstellers nun an. Der Preis von 599 Euro ist nicht gerade niedrig angesetzt, aber für diese Geräteklasse durchaus üblich. Das HTC Sensation wird im Mai zunächst beiVodafone erhältlich sein

Donnerstag, 6. Januar 2011

Sony Ericsson Arc

Sony Ericsson wird in den nächsten Stunden das Arc vorstellen. Bilder und ein Video zum X10-Nachfolger, der unter den Codenamen Anzu und X12 entwickelt wurde, sind schon auf der russischen Website Gagadged veröffentlicht worden. Augenscheinlichstes Merkmal des gerade einmal 8,7 Millimeter dünnen Smartphones ist die nach innen gewölbte Rückseite, die dem Handy ein einzigartiges Design verleiht. Das Fliegengewicht von nur 117 Gramm passt perfekt zum äußeren Erscheinungsbild.

Doch das Sony Ericsson Arc sieht nicht nur gut aus, sondern kommt auch mit hervorragender Technik. Nach Angaben der russischen Website ist das Handy mit einem Qualcomm-Prozessor mit 1 Gigahertz und einem 4,2 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 854x480 Pixel ausgestattet, das durch Mineralglas geschützt wird.

Weitere Ausstattungsmerkmale sind Android 2.3, eine Kamera mit 8 Megapixel und dem sogenannten Exmor-R-Sensor, der besonders lichtempfindlich ist und HD-Videos aufnehmen kann. Trotz der filigranen Form und dem – für ein Gerät dieser Größe – geringen Gewichts soll ein starker Akku mit 1500 mAh das Arc mit Strom versorgen.

LG Optimus Black-Flachmann mit Sonnen-Display vorgestellt


LG hat auf der CES endlich den Vorhang gelüftet und seine Geräte für das erste Halbjahr 2011 vorgestellt. Den Auftakt macht das LG Optimus Black, ein extrem flaches Android-Smartphone, das mit einem der hellsten Displays überhaupt ausgestattet ist. Das Leucht-Handy soll "in der ersten Jahreshälfte 2011" weltweit verkauft werden. 

Der Bildschirm ist 4 Zoll groß und hat die Standard-Auflösung von 800x480 Pixel. Herausragend ist die neuartige LCD-IPS-Technik, die LG auf den Namen Nova tauft, die Kurzform für den lateinischen Ausdruck "nova stella", neuer SternDamit verspricht der Hersteller eine "dramatische" Verbesserung der Helligkeit und nennt auch konkrete Zahlen: Das Display soll mit 700 Nit strahlen - das ist doppelt so hell wie das Galaxy S (300 Nit) und deutlich besser als der amtierende Klassenprimus iPhone 4 (500 Nit). Nit ist eine Leuchtdichte-Einheit, die vor allem in den USA gebräuchlich ist.
Mit seiner Leuchtstärke dürfte man das Optimus-Black-Display selbst im Sommer bei direktem Sonnenlicht noch ablesen können. Gleichzeitig spart man Energie, denn trotz Helligkeitsrekord soll das Smartphone nur halb soviel Strom verbrauchen, wie herkömmliche LCDs. Selbst die sparsamen AMOLEDs von Samsung sollen mehr Energie fressen als Nova - aber nur, wenn sie eine weiße Fläche anzeigen. Trotzdem: In Kombination mit dem 1500 mAh starken Akku könnte das LG Optimus Black zum Dauerläufer unter den Highend-Smartphones avancieren.
Das Nova-Display presst LG in ein Gehäuse, das mit 9,2 Millimeter noch flacher ist als das iPhone 4. Auch das ist rekordverdächtig, denn das Apple-Handy ist nur 9,3 Millimeter dünn und wird vom Hersteller als "das flachste Smartphone der Welt" beworben. Den Titel kann Apple jetzt abschreiben.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind der neue WLAN-Standard WiFi Direct, der eine direkte Wlan-Verbindung zwischen zwei Endgeräten ermöglicht, sowie eine Frontkamera für Videotelefonate mit 2 Megapixel Auflösung. Weitere technische Angaben hat LG noch nicht veröffentlicht. Bekannt ist, dass das Gerät mit Android 2.2 verkauft und später auf Version 2.3 Gingerbrad aktualisiert wird. Das Google-Betriebssystem überzieht LG mit seiner neu entwickelten Oberfläche Optimus UI 2.0, zu der es ebenfalls noch keine Details gibt.
Sobald es neue Informationen gibt, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.

LG Optimus 2x.LG zeigt 3D-Display für Handys

Auf einer Pressekonferenz am Vorabend der Elektronik-Show CES in Las Vegas hat LG ein neues 3D-Display für Handys angekündigt. Es ist 4,3 Zoll groß, bietet eine Auflösung von 800x480 Pixel und erlaubt räumliches Sehen ohne Hilfsmittel wie 3D-Brillen.

Der Hersteller verspricht eine besonders helle und flimmerfreie Darstellung. Störeffekte wie bei anderen 3D-Displays, die mit der Parallax-Schranken-Technik arbeiten, soll es mit dem neuen LG-Screen nicht geben. In den nächsten Tagen will der koreanische Hersteller die verbesserte Display-Technologie auf der CES präsentieren. LG ließ offen, wann die ersten Handys mit dem neuen Display auf den Markt kommen.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Facebook-App erneuert, nun mit integriertem Chat

Facebook eröffnet die nächste Version seiner MobileApp für Android (Version 1.5).
Neben den üblichen Bugfixes gibt es zwei Neuerungen, die es echt in sich haben:
Der Facebookchat wurde endlich in die App integriert, somit braucht man ab sofort keine Extraprogramme wie "Hi FB" oder ähnlichem mehr...
Weiters gibt es nun Push Notifications, Benachrichtigungen werden also umgehend ans Handy geschickt anstatt in einem Intervall abgerufen zu werden.
Ich finde diese beiden Funktionen um einiges interessanter als die Änderungen der letzten Version, für die Facebook extra eine Keynote veranstaltet hatte.
Da mein Milestone vor zwei Wochen den Geist aufgegeben hat und ich nun (vorübergehend) wieder mein altes Nokia verwende kann ich nicht sagen wie gut oder schlecht die neuen Features funktionieren...ich traue mich allerdings zu wetten, dass mein Steinchen mit der neuen App erneut einiges an Laufzeit eingebüßt hätte, da weder der Chat noch die Push-Notification batterieschonend sein werden.

TV-Sender "Sky" demnächst für Android

Der Pay-TV Anbieter Sky plant, es in Zukunft seinen Abonnenten zu ermöglichen, auch unterwegs "Sky zu schauen". Ab Anfang 2011 können dann Besitzer eines Gerätss der Samsung "Galaxy"-Reihe auch unterwegs das Programm von Sky schauen.
Ob das Angebot später auch für andere Android-Geräte kommt steht bisher nicht fest - ich persönlich hoffe es schon!
Denn es wird möglich sein, unterwegs die Programme "Sky Sport 1", "Sky Sport 2" und "Sky Sport Austria" zur Verfügung stehen - klar, es gibt nochmehr, aber hauptsache ich kann unterwegs Sport schaun! Und das wird sehr wahrscheinlich sogar über eine (ausreichend schnelle) UMTS Verbindung möglich sein - da ist Android deutlich weiter als beispielsweise das iPad, wo derartige Programme bisher nur über WLAN möglich sind.
Was bisher leider noch nicht feststeht, ist was die Option kosten wird ... ich hoffe auf eine bezahlbare Sache, das Komplett-Paket ist auch so schon nicht das günstigste...

Dell plant 4.1“ Slider mit Android

Wenn ich mich nicht täusche, war das Venue Pro von Dell eines der ersten Windows Phone 7 Geräten, die angekündigt wurden. Auch wenn mich Windows Phone 7, zumindest bisher, so gar nicht interessiert, ist mir das Gerät an sich durchaus aufgefallen. Nicht zuletzt, da ich nach wie vor „auf der Suche“ nach einem Gerät mit Hardwaretastatur bin, aber möglichst einer, die man im „Portrait Mode“ bedient.
Laut PCWorld plant Dell auch eine Android Version des Venue Pro herauszubringen. Wenn die Specs mit den bisher vermuteten Specs der Windows Phone 7 Version identisch sind, dürfte sich wohl so manch einer die Finger nach dem Gerät lecken:
4.1” WVGA AMOLED Display mit „Gorilla Glass“
Full- QWERTY (Portrait)Keyboard
1GHz Snapdragon Prozessor
1GB ROM
1GB RAM

Dell Venue mit Android in Hong Kong erschienen

Zumindest wenn Google Übersetzer seinen Job gut gemacht hat. Laut Engadget China wurde erwartet, dass das Venue zuerst in Süd Korea erscheint, jedoch wurde das Venue jetzt wohl überraschend in Hongkong „gelauncht“.
South Korea previously expected to be the first to launch the Dell Venue, actually the case without warning, launched in Hong Kong is really surprising!
Zwar wird im Artikel von Engadget China nicht näher darauf eingegangen, aber anhand der Bilder lässt sich vermuten, dass die Android Version in der Tat ohne das nach unten ausziehbare Hardware Keyboard daher kommt. Sehr Schade, für mich war das Gerät in erster Linie wegen dieses Keyboards interessant. Aber auch ohne die Tastatur hat das Gerät durchaus einiges zu bieten:

4.1” AMOLED Display mit 800 x 400 Pixeln
Android 2.2 mit Stage UI
8 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED Blitz
Bluetooth 2.3 + EDR
WIFI
Erhältlich ist das Venue für 3999 Hongkong Dollar, das sind ca. 391 €. Zu diesem Preis (was allerdings unwahrscheinlich ist) würde wohl der ein oder andere bei dem Gerät “zuschlagen”.

Das USA-Desire HD - HTC Thunderbolt mit LTE

HTC Mecha, anschließend das Incredible HD und nun ist es das Thunderbolt. Drei Bezeichnungen für ein und das selbe Gerät. Womöglich auf der CES 2011 in Las Vegas soll das neue Android Smartphone von HTC vorgestellt werden. Erste Bilder gibt es bereits jetzt.

Preview des Motorola Cliq 2

Der Nachfolger des Motorola Cliq ist da. Zumindest eine Vorschau mit Bildern. Das Gerät soll am 19. Januar auf den amerikanischen Markt kommen und wahrscheinlich auf der CES 2011 in Las Vegas vorgestellt werden. Welche Android Version darauf läuft ist noch nicht ganz klar. Die Tastatur im Honeycomb-Style würde schon fast vermuten lassen, dass das neueste Release auf das Cliq 2 kommt. 
So wirklich Sinn würde Honeycomb auf einem Smartphone aber nicht machen. Ob letztendlich nur Android 2.2 Froyo oder 2.3 Gingerbread auf dem mit Motoblur ausgestattetem Gerät läuft, ist auch nicht wirklich klar. Die technische Austattung kann sich sehen lassen:
  • Full Qwerty-Slide-Keyboard
  • 5 MP Kamera mit LED-Blitz
  • Bluetooth 2.1 EDR
  • aGPS
  • WiFi b/g/n
  • neue Version von Motoblur mit neuen Widgets
  • HSPA+ wahrscheinlich
Welchen Prozessor das Cliq 2 spendiert bekommt, ist bisher nicht bekannt. Man kann gespannt sein, ob T-Mobile mit dem Cliq 2 einen Erfolg landen wird, denn wirklich viele Fans des Motoblur-UI gibt es nicht. 
Die Jungs von Phandroid haben eine interessante Theorie zum weiteren Verlauf des Geräts vorgestellt, Schmunzeln garantiert:
  • Einen Monat nach Marktstart: Wegen düsterer Verkaufszahlen wird das Cliq 2 als einziger Weg für das Leben in sozialen Netzwerken angepriesen
  • Zwei Monate nach Marktstart: T-Mobile verspricht Updates auf eine höhere Android Version in den kommenden Monaten
  • Vier Monate nach Marktstart: Neue Farben werden erhältlich sein um die Verkaufszahlen aus den ersten Monate zu vergleichen
  • Sieben Monate nach Marktstart: Treue-Bonus für Kunden, die das Gerät anschließend zum Vorzugspreis erhalten
  • Neun Monate nach Marktstart: Start des Cliq 2 XT ;-)

Klappe und Action: Das Samsung Wave 723


Mit dem Wave 723 ergänzt Samsung seine bada Reihe um ein stilvolles Smartphone mit Displayschutzklappe aus Leder. Schnelle Datenverbindungen machen das Internet mobil.
Samsung stellt mit dem Wave 723 ein weiteres Mobiltelefon mit dem selbst entwickelten offenen Betriebssystem bada vor. Das Samsung Wave 723 überzeugt durch eine Kombination aus edler Optik und starker Technik. Benutzer von sozialen Netzwerken kommen durch vorinstallierte Dienste zusätzlich auf Ihre Kosten. Schnelles Internet, GPS und eine 5-Megapixel-Kamera versprechen leistungsstarken mobilen Genuss.
Viele Smartphones überzeugen heute entweder durch ein gelungenes Design oder durch umfassende Ausstattung und neueste Technik. Das Samsung Wave 723 beeindruckt in beiden Bereichen. Ähnlich wie das Samsung Wave S8500 zuvor, wartet das Samsung Wave 723 mit einem solide verarbeiteten Gehäuse aus Aluminium auf. Das Gerät wirkt dadurch robust und hochwertig zugleich. Vervollständigt wird der elegante Auftritt durch die edle Display-Flappe, die das Display vor Kratzern schützt. Bei Nutzung des Telefons klappen Benutzer den Schutzdeckel einfach nach unten oder entfernen ihn bei Bedarf ganz. Mit einer Tiefe von nur 11,8 Millimetern passt das Samsung Wave 723 außerdem in jede Tasche.
Überzeugende technische Ausstattung
Bei der Ausstattung lässt das Gerät keine Wünsche offen: Eine schnelle Internetverbindung, die wahlweise per UMTS oder WLAN auf n-Standard erfolgt, macht mobiles Surfen zum Vergnügen. Das 8,1 Zentimeter TFT-Display stellt Webinhalte, Fotos und Videos in brillanten Farben dar. Die Bedienung des Samsung Wave 723 erfolgt über die bewährte Benutzeroberfläche TouchWiz 3.0, die für Fingerbedienung optimiert und besonders intuitiv ist. Eine 5-Megapixel-Kamera ermöglicht die Aufnahme detailreicher Fotos und Videos. Praktisch ist das LED-Fotolicht, das die Qualität von Aufnahmen in der Dunkelheit verbessert. GPS-Funktion zur Navigation und Bluetooth® 3.0 zum drahtlosen Datentausch oder der Verbindung mit einem kompatiblen Headset runden die Ausstattung ab.
Samsung Apps und Social Hub
Samsung Apps ist ein Marktplatz für mobile Anwendungen, die speziell für die Mobiltelefone von Samsung entwickelt wurden. Er eröffnet dem Benutzer den Zugriff auf eine Fülle von Anwendungen und ist auf dem Samsung Wave 723 vorinstalliert. Mit einem Klick laden Verbraucher die Apps herunter und installieren sie im Handumdrehen. Mit Hilfe der Apps lässt sich das Gerät ideal auf die Anforderungen des Benutzers zuschneiden – jedes Samsung Wave 723 bekommt so eine ganz persönliche Note. Der ebenfalls vorinstallierte Social Hub vereint die wichtigsten Kontakt-, Messaging- und Organizer-Informationen in einer übersichtlichen Darstellung.
Das Samsung Wave 723 ist für 349 Euro ab sofort im Handel erhältlich. 

Android Market knackt 200.000-Marke, Windows Marketplace 5.000

Der Android Market hat die Marke von 200.000 Apps geknackt. Das geht aus einer Statistik des App-Dienstleisters Androlib hervor. Google hat diese Zahl nicht bestätigt, denn darin sind vermutlich noch etliche Apps enthalten, die längst inaktiv und nicht mehr erreichbar sind. Aber die Tendenz wird deutlich: Der Download-Store wächst immer schneller, allein im November 2010 kamen über 25.000 neue Apps dazu. Die Marke von 100.000 Programmen wurde erst vor 2 Monaten geknackt. Fast 64 Prozent der Software ist kostenlos, für mehr als 36 Prozent muss man Geld bezahlen.

An den Branchenprimus App Store von Apple kommt der Android Market aber immer noch nicht heran. In der Download-Plattform des iPhone-Herstellers können Nutzer inzwischen über 300.000 Apps herunterladen.

Von sechsstelligen App-Zahlen können Besitzer eines Windows Phones nur träumen. Nach Informationen der Internet-Seite wp7applist stehen seit wenigen Tagen etwas mehr als 5.000 Programme im Marketplace zur Verfügung, allerdings ist das Betriebssystem auch erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen. Die Relation von Bezahl-Apps und kostenlosen Programmen ist hier umgekehrt: Für 72 Prozent der Software muss man im Marketplace Geld ausgeben.

2011 wird microUSB Standard für Smartphones

Nokia hatte einen dünnen Pinn, bei Sony Ericsson war es eine breite Klammer und Apple nutzt einen schmalen 30-Pin-Connector - die Rede ist von Ladegeräten für Handys und ihre Stecker. Ab 2011 ist mit dem heillosen Durcheinander Schluss, dann werden in der EU die meisten neuen Mobiltelefone mit dem einheitlichen microUSB-Anschluss ausgestattet sein. Die EU-Kommision erwartet, dass sich der Standard bis 2012 flächendeckend durchsetzt.

Das hat mehrere Vorteile. Mit einem zweigeteilten Ladegerät sparen die Hersteller die Kosten für ein separates USB-Kabel, denn über microUSB kann man sowohl Daten transferieren, als auch Strom tanken. Und es schont die Umwelt, denn so sollen zukünftig etwa 50.000 Tonnen Elektroschrott eingespart werden. Und die Nutzer müssen sich keine Gedanken mehr machen, ob sie das richtige Ladegerät für den Urlaub eingepackt haben.

Mitte 2009 hatten sich die führenden 13 Handyhersteller dazu verpflichtet, EU-weit den microUSB-Anschluss zum Standard für ihre Geräte zu machen - darunter Apple, Nokia, Samsung und HTC. In wenigen Tagen tritt diese Selbstverpflichtung endlich in Kraft. Innerhalb der nächsten 2 Jahre sollen Geräte mit anderen Anschlüssen ganz aus den Regalen verschwunden sein, so die Vorstellung der EU-Kommission. Das gilt aber nur für Smartphones. So genannte Featurephones mit proprietärem Betriebssystem sind nicht von der Regelung betroffen. Die Kommission geht davon aus, dass diese Einfachgeräte innerhalb der nächsten Jahre ohnehin von Smartphones abgelöst werden.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Android vormarsch 2011

Android steht eine Verkaufsexplosion im Jahr 2011 bevor. Dies prognostiziert der Blogger Seth Weintraub der Nachrichten-Seite CNN. Seiner Meinung nach würden die bereits jetzt schon eindrucksvollen Android-Verkaufszahlen im nächsten Jahr noch einmal gewaltig zulegen. International bietet der Smartphonemarkt noch ein hohes Wachstumspotential. Insbesondere Märkte wie China und Indien böten hier noch Steigerungsmöglichkeiten, so Weintraub.

Weintraub sagt voraus, dass bis zu einer halben Milliarde Smartphones im Jahr 2011 verkauft werden könnten. Seine These stützt er dabei auf zwei Argumente. Erstens würde sich die Infrastruktur der Netzbetreiber stetig verbessern. Mit dem Aufkommen von immer mehr Smartphones wächst auch der Anspruch der Kunden an die Netzbetreiber. Dies führt zu größerer Konkurrenz und schließlich zu einem schnelleren Entwicklungstempo.


Das zweite Argument ist der Preis. Apple-Geräte könnten schon bald wesentlich teurer als die Android-Konkurrenz sein. Beispielsweise würde Broadcom einen Chipsatz entwickeln, der es ermöglicht vollwertige Android-Smartphones zu produzieren, die den Endkunden unter 100 Dollar kosten - und das ohne Vertragsbindung. Ähnliche günstige Handyprojekte soll es auch von chinesischen Herstellern geben. Ist dieser Preislevel erst einmal erreicht, würde diese auch Auswirkungen auf den Wettbewerb der Netzbetreiber haben und die Verkaufzahlen von Smartphones allgemein weiter ankurbeln, so Weintraub.
Viele Nutzer, die bisher bei ihrem traditionellen Handy auf Grund des Preises geblieben sind, würden dann schließlich doch auf ein Smartphone umsteigen. Gleichzeitig müsste sich niemand mehr bis zu zwei Jahre an einen Netzbetreiber binden um das Gerät zu finanzieren, führt Weintraub weiter aus. Dies führe ebenfalls zu einem stärkerem Wettbewerb.
Weintraub glaubt, dass Apple nun gefragt ist. "Wenn Apple keinen Plan entwickelt, wie sie mit dieser rasanten Entwicklung mithalten wollen, könnte das iPhone […] bald dort landen wo fast alle Geräte von Apple landen - am oberen Ende der Preisskala, verfügbar nur für die, die in der Lage und Willens sind, für Steve Jobs Sinn für Ästhetik draufzuzahlen."

So könnte ein Windows Phone von Nokia aussehen

Vor knapp zwei Wochen kochten die Gerüchte wieder hoch, dass Nokia Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 bauen will. Der finnische Hersteller hat sich bislang nicht zu dem Thema geäußert. Das hat die Mitarbeiter des MindSailor Design Studios aber nicht davon abgehalten, schon mal ein Windows Phone von Nokia zu entwerfen.

Dabei haben sie es geschafft, typische Design-Merkmale von Nokias E-Serie unterzubringen. So besteht der Akkudeckel aus gebürstetem Aluminium und Kamera, Blitz und Lautsprechergrating kommen nordisch kühl und ohne Schnörkel daher. Auch die kantige Formensprache ist ein Aushängeschild von Nokia. Die Optik selbst hat nach den Vorstellungen der Designer 8 Megapixel, weitere Details zu dem Gerät sind nicht bekannt.


Galaxy-S-Nachfolger wird im Februar vorgestellt


Samsung wird auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona einen Nachfolger des erfolgreichen Android-Smartphones Galaxy S vorstellen. Das schreibt die koreanische Internet-Seite Chosun und verweist auf eine entsprechende Ankündigung des Herstellers vom Montag.

Gerüchten zufolge lautet die Typenbezeichnung des neuen Smartphones i9100. Es soll mit einem Dualcore-Prozessor und wie das iPhone 4 mit einem Gyroskop ausgestattet sein. Als Betriebssystem ist wahrscheinlich Android in der neuesten Version 2.3 (Gingerbread) installiert. Samsung konnte bereits Erfahrung mit Gingerbread sammeln, schließlich wird das erste Handy mit der neuen Android-Version 2.3 – das Google Nexus S – von Samsung gefertigt. Ob die Gerüchte zutreffen, wird man spätestens im Februar erfahren. Am 14. Februar startet der MWC.
Samsung Galaxy S
Obwohl es ein knappes halbes Jahr alt ist, gehört das Galaxy S immer noch zu den leistungsstärksten Android-Smartphones. Highlights sind das 4 Zoll große Super-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 800x480 Pixel und der Hummingbird-Prozessor mit 1 Gigahertz Taktfrequenz. Als Betriebssystem installiert der Hersteller Android 2.1, das von der Nutzeroberfläche Touchwiz verdeckt wird. Ein Update auf 2.2 Froyo wird aber bereits ausgeliefert.

Samstag, 25. Dezember 2010

Das Desire Z ist das erste Android-Handy mit Touchscreen und aufschiebbarer Volltastatur unter eigener HTC-Flagg



    Das Desire Z ist das erste Android-Handy mit Touchscreen und aufschiebbarer Volltastatur unter eigener HTC-Flagg .Wir haben das heiß erwartete Smartphone durch den Testparcours gejagt und zeigen Ihnen die Stärken und Schwächen der Google-Tippse.mehr.

Google eröffnet Android-Datenbank

Mit dem T-Mobile G1 startete Google vor einigen Jahren des Siegeszug des Android-Betriebssystems. Bis heute folgten unzählige Smartphones von namhaften Herstellern, die Googles mobiles Betriebssystem verwenden. Zahlreiche Anbieter ermöglichen bei einem Kauf eine Vergleichsoption, um das eine Smartphone einem anderen gegenüber zu stellen. Allerdings bezieht sich dieses Feature meist nur auf die technischen Aspekte.
Google hat vor wenigen Tagen nun eine Datenbank online gestellt, in der sämtliche verfügbare Android-Smartphones aufgelistet sind. Die Datenbank eignet sich zum Nachschlagen von Produktspezifikationen, sowie als ein ernstzunehmender Kaufempfehlungsdienst. Diverse Android-Geräte können auf der Google Phone Gallery verglichen werden, selbst die Möglichkeit das Gerät direkt zu erwerben hat Google dank eines Kauf-Buttons implementiert.

Sechstes Windows Phone 7-Smartphone: HTC 7 Pro kommt in Januar zu O2 Germany

Seitdem Windows Phone 7 Markstart müssen wir in Deutschland auf ein Volltastatur Gerät warten, dass das HTC 7 Pro irgendwann nächstes Jahr auf den Markt kommen wussten wir, jetzt wissen wir auch wann genau. Das 7 Pro ist mit Januar angegeben das es ab da lieferbar ist. Das 7 Pro hat wie alle anderen WP7 Smartphones einen 1GHz Prozessor, 8GB internen Speicher welcher bei uns sicherlich wieder 16GB groß sein wird, eine 5 Megapixel Kamera inkl. LED-Blitz, WLAN, Bluetooth, a-GPS und einen 1500mAh starken Akku. Das Display misst 3,6″ und das Gerät ist mit 185Gramm ein echtes Schwergewicht.